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Narkose bei Erwachsenen

WICHTIGE INFORMATION FÜR AMBULANTE OPERATIONEN

 

Bitte finden Sie sich RECHTZEITIG zum geplanten Operationstermin ein. Wahrscheinlich sind Sie nicht der erste Patient, der an diesem Tag operiert wird. Alle Patienten wollen bestmöglichst operiert werden, und nicht alle Eingriffe lassen sich im Vorfeld zeitlich exakt planen. Bringen Sie daher Zeit und Geduld mit, sollte sich Ihr Operationstermin etwas verschieben. Beachten Sie - auch wenn´s schwerfällt - das NÜCHTERNHEITSGEBOT: Bis zwei Stunden vor Termin ist nur Stilles Wasser oder Tee erlaubt. Keine anderen Getränke, keine Bonbons, kein Kaugummi! Ihre gewohnten MEDIKAMENTE nehmen Sie bitte IN ABSPRACHE MIT DEM ANÄSTHESISTEN (Narkosearzt) mit einem Schluck Wasser ein. Wichtig ist das Tragen BEQUEMER KLEIDUNG.

Sorgen Sie dafür, daß eine Begleitperson Sie nach dem Eingriff nach Hause bringt und daß Sie zu Hause von einer Person betreut werden, die die ärztlichen Anweisungen versteht und umsetzen kann.

Sofern nicht bereits geschehen haben Sie vor dem eigentlichen Eingriff sicher noch die Möglichkeit, mit dem Anästhesisten zu sprechen. Machen Sie ihn bitte auf AKUTE ERKRANKUNGEN (Fieber, Infekte, Rückenprobleme, Kopfschmerzen etc.) aufmerksam, soweit Sie dies nicht schon in dem Fragebogen erwähnt haben. Hier haben Sie nochmals Gelegenheit, Fragen zu stellen und Unklarheiten auszuräumen !

Nach entsprechender Vorbereitung durch das Pflegepersonal werden Sie in den Narkoseeinleitungsraum gebracht. Dort wird Ihnen eine Infusion am Arm angelegt, durch die der Anästhesist Ihnen das Narkosemittel spritzen kann. Zu Ihrer Sicherheit wird während des kompletten Eingriffs Ihr EKG, ihre Sauerstoffsättigung, ihr Puls und der Blutdruck überwacht. Zusätzlich werden in vielen Fällen die Atemgase gemessen, vereinzelt werden die Hirnströme mit EEG oder der Muskeltonus kontrolliert. 
Je nach Anästhesieverfahren wird eine Teilnarkose (zum Beispiel Spinalanästhesie, Nervenblockade) oder Vollnarkose angewandt. Nach dem Einschlafen wird die Narkose entweder mit einem intravenös verabreichbaren Narkosemittel oder mit einem Narkosegas fortgeführt.

Nach der Operation müssen Sie - je nach Eingriff und Länge der Narkose - noch eine gewisse Zeit in der Praxis bleiben um ihr Wohlergehen sicherzustellen. Die Überwachung findet im sogenannten Aufwachraum statt. Dort kümmert sich eine qualifizierte Pflegemitarbeiterin um Sie. Meistens dauert es bis zur endgültigen Entlassung zwischen EIN BIS DREI STUNDEN, je nach Operation. Nach Überprüfung Ihrer Geh- und Straßenfähigkeit und nach entsprechenden Instruktionen durch den Operateur oder Anästhesisten, können Sie die Praxis in Begleitung verlassen!

Handeln Sie zu Hause nach den ANWEISUNGEN des Operateurs und des Anästhesisten! In aller Regel können Sie zu Hause sofort Essen und Trinken! Sie dürfen 24 Stunden NICHT AKTIV am Straßenverkehr teilnehmen und Sie sollten auf Alkohol verzichten. Treffen Sie keine wichtigen Entscheidungen - auch wenn Sie sich fit fühlen, Ihr Reaktionsvermögen und Ihre Willensbildung können durch das Narkosemittel eingeschränkt sein. Versuchen Sie sich nicht als Heimwerker, d.h. bedienen Sie keine laufenden Maschinen! Nehmen Sie evtl. verordnete Medikamente wieder ein. Nehmen Sie SCHMERZMITTEL NACH ANWEISUNG!

Sollte es zu Hause zu Komplikationen kommen (Nachblutungen, starke Kreislaufprobleme) kontaktieren Sie entweder den Operateur, den Anästhesisten oder Ihren Hausarzt.

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